Einzahnfräser für Dibond

Hochwertige Werkzeuge für professionelles Fräsen.

Dibond ist ein Verbundwerkstoff aus Aluminium-Deckschichten und einem Kunststoffkern. Beim Fräsen treffen damit zwei Materialien mit sehr unterschiedlichen Eigenschaften aufeinander. Genau hier spielt der Einzahnfräser seine Stärken aus. Er schneidet die Aluminium-Deckschicht sauber und führt die entstehenden Späne kontrolliert aus der Nut ab. So entstehen gleichmäßige Fräskanten ohne Schmieren oder Ausfransungen.

Beim Fräsen von Dibond benötigen Sie einen Einzahnfräser für Alu-Verbundstoffe. Entscheidend ist, dass der Fräser beide Materialschichten zuverlässig bearbeitet und die entstehenden Späne sicher aus der Nut abführt.

Für die Praxis bedeutet das:

  • der Einzahnfräser muss Aluminium- und Kunststoffspäne sofort aus dem Schnittbereich lösen, damit sich weder Hitze noch Aufbauschneiden bilden
  • er muss die wechselnde Belastung zwischen Metall und Kunststoff gleichmäßig aufnehmen, damit Konturen ruhig gefräst werden können
  • er muss das Aluminium aktiv abscheren und den Kunststoffkern sauber trennen, statt beide Materialien zu verformen

Ein Universalfräser, der diese Anforderungen erfüllt, deckt damit das gesamte Einsatzspektrum bei der Dibond-Bearbeitung ab.

Die Aluminium-Deckschicht verlangt einen klaren Schnitt, während der Kunststoffkern einen kontrollierten Spanabtrag benötigt. Der Universalfräser bringt genau die Eigenschaften mit, die dafür nötig sind:

  • die Schneide trennt die Aluminium-Deckschicht aktiv, statt sie zu erwärmen oder zu reiben
  • die große Spannut führt Kunststoffspäne ab, ohne sie zu verdichten
  • der ruhige Schnitt verhindert Vibrationen, die sich direkt an der Fräskante zeigen würden

Diese Geometrie ist besonders wichtig bei Konturen, Ausschnitten und der Fräskanttechnik. Genau hier treffen Aluminium und Kunststoff unmittelbar aufeinander. Ein Einzahnfräser sorgt für saubere Kanten und eine hochwertige Bearbeitung.

Beim Dibondfräsen beeinflusst die Drehzahl direkt die Qualität der Fräskante. Läuft der Dibond-Fräser mit zu hoher Drehzahl und gleichzeitig zu geringem Vorschub, schneidet er das Alu nicht sauber, sondern erzeugt Reibung. Die Aluminium-Deckschicht beginnt zu schmieren, Späne haften an der Schneide und die Kante wird ungleichmäßig. Ziel ist daher immer eine aktive Spanbildung, bei der das Material sauber geschnitten und der Span zuverlässig aus der Nut abgeführt wird.

Ein Einzahnfräser bietet hier klare Vorteile. Durch die große Spannut kann er auch bei höheren Vorschüben sicher arbeiten, ohne dass sich Späne stauen. In der Praxis hat es sich bewährt, die Drehzahl bewusst moderat zu wählen und den Vorschub so einzustellen, dass der Fräser klar schneidet und nicht reibt.

Ein Einzahnfräser, der für Dibond ausgelegt ist, lässt sich grundsätzlich auch für Forex-Platten einsetzen. Forex ist ein geschäumter PVC-Kunststoff und damit deutlich weicher als Alu-Verbundmaterial. Die offene Spannut eines Dibond-Einzahnfräsers sorgt auch hier für eine zuverlässige Spanabfuhr und saubere Schnitte.

Allerdings unterscheiden sich die Anforderungen: Bei Forex steht weniger die Trennung unterschiedlicher Materialschichten im Fokus, sondern ein ruhiger Schnitt ohne Ausfransen oder Verschmieren des Kunststoffs. Forex ist insgesamt anspruchsloser als Dibond – ein Fräser, der Dibond sauber bearbeitet, liefert bei Forex in der Regel ebenso gute Ergebnisse bei deutlich höherer Standzeit.

Wer sowohl Dibond als auch Forex regelmäßig fräst, ist mit dem Universalfräser daher bestens aufgestellt – er deckt beide Materialien zuverlässig ab.

Einzahnfräser für Dibond im vhf-Sortiment

Die Werkzeuge aus dem Hause vhf schneiden Aluminium-Deckschicht und Kunststoffkern kontrolliert und sorgen für eine zuverlässige Spanabfuhr. Unterschiedliche Durchmesser und Ausführungen ermöglichen den angepassten Einsatz bei Konturen, Ausschnitten und im Rahmen der Fräskanttechnik. Damit gelingen Ihnen auch bei anspruchsvollen Materialien wie Dibond immer hochwertige Fräsarbeiten.